Marine- / Stationär-Wärmetauscher:
Diese ursprünglich für Schiffsmaschinen konzipierten Falltank-Wärmeaustauscher
finden vielfache Verwendung auf Land, z.B. bei Motorenprüfungen und Entwicklungsarbeiten, Stromerzeugungsaggregaten, Löschpumpen und
Industrie- und Heizkraftanlagen. Sie haben einen Ruhezonen-Falltank mit spezieller Entlüftungsvorrichtung und einen druckdichten Verschlussdeckel
(Abblasedruck von 0,75 bar).
Das ausbaubare Rohrbündel sitzt zwischen 0-Ringen und kann sich im
Gussgehäuse ausdehnen und zusammenziehen, so dass die Wärmespannung
auf ein Minimum reduziert wird. Der Ausbau für Reinigungszwecke ist einfach.
Installation
Der Wärmeaustauscher ist so einzubauen, dass der Falltank über der Ebene
des Zylinderkopfes liegt und sich der Motorwasserstromkreis beim ersten
Auffüllen selbst entlüftet. Ein Bypass-Thermostat ist zu verwenden und so
einzubauen, dass bei kaltem Motor nur der Wärmeaustauscher umgangen wird.
Alle anderen Bauteile, einschliesslich eines mit Wassermantel versehenen
Abgassammelrohrs wo vorgesehen, Olkühler, Ladeiuftkühler und Abgaswärmeaustauscher
sind so in den Kreislauf einzubauen, dass sie stets den vollen Strom von
der Motorwasserpumpe erhalten.
Thermostate wie sie bei einigen Kfz-Motoren
verwendet werden und einfach den Kühlwasserstrom unterbrechen, wenn der
Motor kalt ist, werden nicht empfohlen. Für den unbeaufsichtigten Betrieb
ist eine automatische Vorrichtung zur Motorabstellung vorzusehen.
Schiffsmotoren
Die serienmäßigen gusseisernen Enddeckel reichen für Frischwasser aus. Für verunreinigtes oder Meerwasser sind Enddeckel aus Bronze lieferbar.
Die wichtigsten Eigenschaften sind:
- Betriebsdruck motorenseitig max. 1 bar, Kühlwasserseitig max. 15 bar
- Abblasedruck des Verschlussdeckels 0,75 bar
- Betriebstemperatur max. 110 °C
- das Rohrbündel ist beweglich montiert, um Wärmespannungen zu vermeiden
- verschmutzungsunempfindlich und korrosionsbeständig
- für Reinigungszwecke zerlegbar
- äusserst robuste und zuverlässige, bewährte Konstruktion